Zeit für Lernen – ein Beitrag von Patrizia Scalcinati

Zeit für Lernen – ein Beitrag von Patrizia Scalcinati
Wer hat nicht das eine oder andere Wort benutzt, die mitunter auch das Lernen beschreiben: büffeln, einbläuen, pauken, einhämmern, durchkauen, einprägen…. es schmerzt schon beim Zuhören.
Warum verwenden wir so beschwerlich klingende Worte für ein Tun, das eigentlich so bereichernd und öffnend sein kann, das uns so viele Möglichkeiten bietet?
Seit unserer Zeugung sind wir mit Lernen, mit stetem Wachstum beschäftigt. Wir lernen über unsere Sinne, die sich schon im Mutterleib entwickeln und Erfahrungen und Eindrücke sammeln lassen.
Wir entwickeln uns, lernen aufrecht zu sitzen, zu stehen und zu gehen. Das geschieht durch Eigeninitiative, durch Ermutigung der Eltern und durch sehr viel Übung und, doch das scheint uns nicht zu stören, weil wir Spaß, und Freude an der Entwicklung haben, wir empfinden sie als sinnvoll und befriedigend.
Doch irgendwann schleicht sich ein negativer Zugang zum Lernen ein, für viele wird es immer schwieriger Stoff aufzunehmen, zu behalten, Prüfungsängste verstärken sich, Lernblockaden bauen sich auf, es kommt zu Konzentrationsstörungen.
Durch Vergleiche, „das kann deine Schwester besser…“, „in unserer Familie ist eindeutig dein Bruder der mathematisch begabte…“, … du bist einfach nur faul…“entstehen immer wieder tiefgehende Glaubenssätze, die uns unbewusst ein Leben lang begleiten und uns nachhaltig beeinflussen.
Schaft der Betroffene es erfolgreich durch das Gymnasium und durch das Hochschulstudium, kann es sein, dass er den gewünschten Abschluss nicht erreicht, zu den letzte Prüfungen nicht antritt, an der Diplomarbeit scheitert und das Studium nicht beendet.
Auch hier hat oft das Familiensystem oft „die Finger“ im Spiel. Konnten sich die Eltern oder Großeltern selbst aus unterschiedlichen Gründen beruflich nicht verwirklichen, trauen sich auch oft die Nachkommen familiensystemisch gesehen nicht erfolgreicher zu sein. Man folgt dem System und vereitelt unbewusst seine Pläne, um dem System weiterzugehörig zu sein.
„Mama, ich darf nicht besser sein als du…“, „Vater, weil du aus Gehorsam einen Beruf ergriffen hast, der vernünftig erschien, mache ich es dir nach.“
Familiensysteme sind mächtig und als Kind ist es wichtig dazugehören geliebt und versorgt zu werden. Alles was in einem System gedacht und gefühlt wird, Teile der Familiengeschichte, wirkt auf das Kind ein und es fängt an gemäß seinem Naturell sich wie Knetmasse einzupassen oder sich aufzulehnen. In jedem Fall wird es sich von sich selbst entfernen.
Der Armlängentest ist eine gute Möglichkeit heraus zu finden welche Glaubenssätze, welche einschränkenden Erlebnisse sich noch im Körper befinden. Über den Körper, der alles Wissen gespeichert hat, teste ich auch welche Methode Psychokinesiologie (Gefühle mittels Farbbrillen und Klopfsequenzen entkoppeln), verdeckte Aufstellung oder Klangmassage die beste Wirkung für den Klienten hat. Mein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten unterstützt den Menschen sich Stück für Stück zu befreien und endlich auf zu blühen.